Kurz gesagt
Ja, aber nicht statt Instagram, sondern zusätzlich. Über Social Media werden die Leute auf dich aufmerksam. Auf deiner Website sehen sie dann in Ruhe, wer du bist und was du anbietest, und melden sich bei dir.
Warum eine Kundin trotz Instagram eine Website wollte
Eine meiner Kundinnen macht handgemachte Taschen. Sie kommt selbst aus dem Social-Media-Bereich und hat ihr Geschäft auf Instagram gestartet. Wenn sich jemand mit Instagram auskennt, dann sie.
Irgendwann hat ihr das aber nicht mehr gereicht. Auf Instagram sieht im Grunde jedes Profil gleich aus. Du kannst Fotos und Texte austauschen, aber nicht das Drumherum. Um sich und ihre Marke so zu zeigen, wie sie das wollte, hatte sie dort einfach zu wenig Möglichkeiten.
Deshalb hat sie sich für eine eigene Website entschieden. Dort bestimmt sie, wie alles aussieht, und holt die Leute mit ihrem eigenen Vibe ab.
Für mehr als Häppchen ist Instagram zu eng
Mich persönlich stört an Social Media vor allem die Reizüberflutung. Alles ist überladen, ständig kommt das nächste Video, und Informationen gibt es nur in Miniportionen. Für einen schnellen Eindruck passt das. Wenn sich aber jemand wirklich mit dir und deinem Angebot beschäftigen will, ist das zu wenig und zu eng.
Auf deiner Website hast du den Platz dafür. Da kannst du in Ruhe zeigen, was du machst und wie du arbeitest. Und es bleibt dort stehen. Ein Beitrag auf Instagram ist nach ein, zwei Tagen im Feed untergegangen, und selbst deine Follower sehen längst nicht alles, was du postest.
Dein Profil gehört nicht dir
Auf Instagram und TikTok bist du Gast. Die Regeln macht die Plattform, und sie kann dein Konto jederzeit sperren. Das geht schneller, als man glaubt. Ich kenne selbst jemanden, dessen Konto gesperrt wurde, offenbar wegen einer Verwechslung. Am Ende hat sich das mit Instagram aufgeklärt. Bis dahin war das Profil aber nicht erreichbar, samt allen Beiträgen und Nachrichten.
Und manchmal fällt gleich alles aus: Am 4. Oktober 2021 waren Facebook, Instagram und WhatsApp weltweit rund sechs Stunden lang nicht erreichbar.
Deine Website gehört dir. Was dort steht, entscheidest du, und niemand kann sie dir einfach abdrehen.
Bei Google wird anders gesucht
Auf Instagram stolpern die Leute über dich, während sie eigentlich etwas anderes machen. Bei Google ist es umgekehrt. Wer „Friseur 1070“ eintippt, sucht genau jetzt einen Friseur. Besser kann ein Kontakt kaum anfangen.
Für solche Suchen zeigt Google vor allem Websites und Einträge auf Google Maps. Instagram-Beiträge tauchen da kaum auf. Auch ChatGPT und die KI-Antworten ganz oben bei Google holen sich ihr Wissen von Websites. Ohne eigene Seite kommst du dort nicht vor.
Mit eigener Website wirkst du seriöser
Bevor Leute bei dir kaufen oder anrufen, schauen sie nach, ob es dich wirklich gibt. Eine Website mit Impressum, klaren Angeboten und echten Referenzen beantwortet das in ein paar Sekunden. Auch eine Mailadresse wie office@deinbetrieb.at macht mehr her als eine Direktnachricht.
Außerdem ist nicht jeder auf Instagram oder TikTok. Viele Ältere nutzen die Apps kaum, und Firmen suchen Geschäftspartner fast immer über Google. Für die bist du ohne Website unsichtbar.
Anfragen landen bei dir
Nachrichten auf Instagram gehen leicht unter, zwischen Spam, Werbung und privaten Chats. Über das Kontaktformular auf deiner Website kommen Anfragen direkt in dein Postfach, mit allen Angaben, die du brauchst. Wenn du willst, baue ich auch Online-Termine oder einen kleinen Shop ein. Die Daten deiner Kundschaft bleiben dann bei dir.
Es muss kein Entweder-oder sein
Social Media und Website ergänzen sich gut. Auf Instagram und TikTok zeigst du Videos, Vorher-nachher-Bilder oder einen Blick hinter die Kulissen. Dafür sind die Apps gemacht. Der Link in deinem Profil führt dann auf deine Website, und dort finden die Leute alles, was sie für die Entscheidung brauchen.
Wenn du magst, binde ich deinen Instagram-Feed auch direkt in die Website ein. Dann sehen auch Besucher, die dir nicht folgen, was sich bei dir tut. Und mit einem kostenlosen Google-Unternehmensprofil findet man dich zusätzlich auf Google Maps.
Reicht Instagram am Anfang?
Für den Start oft schon. Wenn du erst ausprobierst, ob deine Idee ankommt, oder etwas nebenbei machst, kann ein gutes Instagram-Profil eine Zeit lang reichen. Meine Kundin mit den Taschen hat ja auch so angefangen.
Sobald du aber davon leben willst, über Google gefunden werden möchtest oder mit Firmen arbeitest, wird es ohne Website schwierig. Groß muss sie dafür nicht sein. Für den Anfang reicht oft ein One-Pager, also eine einzige Seite mit allem Wichtigen.
Worauf ich bei einer Website achte
Damit sich das Ganze auszahlt, schaue ich bei jeder Website auf diese Punkte:
- Sie muss am Handy gut aussehen. Die meisten kommen übers Smartphone, vor allem wenn sie von Instagram weiterklicken.
- Sie muss schnell laden. Wer ein paar Sekunden warten muss, ist wieder weg.
- Man muss sofort sehen, was du machst und wie man dich erreicht.
- Google muss sie gut lesen können: saubere Struktur, passende Seitentitel und Beschreibungen.
- Du musst sie selbst pflegen können. Für neue Öffnungszeiten sollst du nicht jedes Mal jemanden anrufen müssen.
Häufige Fragen
Reicht nicht ein Linktree im Profil?
Für eine Linkliste ist das praktisch. Bei Google findet man dich damit aber kaum, und Vertrauen schafft es auch nicht: kein Impressum, keine Referenzen, keine eigene Adresse. Lass den Link in deinem Profil lieber gleich auf deine eigene Website zeigen.
Findet man mein Instagram-Profil nicht auch über Google?
Manchmal, wenn jemand gezielt nach deinem Namen sucht. Bei Suchen wie „Friseur 1070“ oder „Webdesign Wien“ zeigt Google aber vor allem Websites und Einträge auf Google Maps. Und genau dort finden dich neue Kundinnen und Kunden.
Was kostet eine einfache Website?
Ein One-Pager mit professionellem Theme, das ich individuell für dich einrichte, kostet bei mir ab 699 € netto. Was genau zu dir passt, besprechen wir in einem kurzen Erstgespräch. Den Fixpreis kennst du, bevor es losgeht.